JahresTermine GJW-Sachsen für 2012

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Diesen Flyer könnt ihr absofort auch hier herunterladen
Stand 09.04.2012

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Jahresprogramm 2012

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Das neue GJW- Jahresprogramm ist da! Alle Freizeiten, Schulungen und Events 2012 auf einen Blick.
Du bekommst es in allen GJW-Geschäftsstellen oder in deiner Gemeinde.

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Männerträume werden wahr!

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Aktuelle Informationen zur Modernisierung des Technischen Zentrums (CTM) in Maroua, Nordkamerun

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Rundbrief der Indianerfreizeiten

Dienstag, den 16.12.2008; 16:11 Uhr
Liebe Freunde der Indianerarbeit,

Nachdem ich all unseren Indianerkindern einen Kalender für das Jahr 2009 eingepackt und geschickt habe, möchte ich auch Euch noch einmal schreiben und von unseren  Neuigkeiten berichten.

Alle „Mailempfänger“ wissen es schon, doch ihr „Briefempfänger“ sollt es auch erfahren. Die Indianerarbeit in Hessen (mit dem Team arbeiten wir eng zusammen), wurde am 2. Dezember mit dem „Bürgerpreis“ geehrt. Dies ist der größte Ehrenpreis in Berlin. Der „Bürgerpreis“ wird jährlich für herausragende Arbeit, Projekte, Initiative und Unternehmen im Bereich des Ehrenamtes verliehen. Das Hessische Team hatte sich um einen Sparkassenpreis der Stadt Frankfurt/Main beworben und diesen auch bekommen. Danach hat die Sparkasse Frankfurt/Main die Indianerarbeit in Berlin zur Ehrung vorgeschlagen. Und siehe da, auch da wurde diese Arbeit gewürdigt. Ich freue ganz sehr darüber!

Den Mailempfängern hatte ich schnell davon berichtet und sie gebeten besonders auch für unser Familienwochenende zu beten. Heute kann ich sagen, wir haben gespürt, dass viele im Gebet unsere Arbeit unterstützt haben. Das Wochenende verlief relativ ruhig, obwohl sich einige „schwierige Teenies“ angemeldet hatten.

Das Familienwochenende stand unter dem Motto: „Willkommen zu Hause“ Kinder aus 13 Familien haben sich dazu einladen lassen. Spannend war für mich in diesem Jahr, die Anmeldung der „großen“ Indianerkinder. Das heißt, sie waren als Kinder mal auf unserer Indianerfreizeit. In der Zwischenzeit (ca. 8 Jahre) haben wir nichts voneinander gehört und plötzlich kommen sie als Teenies oder als junge Erwachsene auf unser Familienwochenende. Das hat mich stark berührt. Es lohnt sich einen langen Atem zu haben und die Arbeit über viele Jahre zu tun. Erst dann sieht man wie der Same zaghaft aufgeht. Die Teeniegruppe war an diesem Wochenende die stärkste. Es waren 18 Teenies angereist. Dies finde ich ist ein extra Kompliment an unsere Arbeit. Denn wer fährt schon als Teenie gern auf ein Familienwochenende?

Ein Mädchen kam vor zwei Jahren auf unser Familienwochenende im Rollstuhl. Sie konnte innerhalb des Hauses laufen, jedoch für den Schulweg benutzte sie regelmäßig den Rollstuhl. Als wir sahen, wie gut sie laufen kann, motivierten wir sie, den Rollstuhl auch zum Nachmittagsspaziergang nicht zu benutzen. Sie tat es. Erstaunlicher weise, hatte sie genug Kraft in den Beinen und der Rollstuhl war nicht wirklich notwendig. In den letzten beiden Jahren kam sie gleich ohne Rollstuhl auf unser Wochenende und so weit ich weiß, benutzt sie ihn auch nicht mehr zu Hause. Auch das hat mich tief berührt.

Und noch ein Erlebnis geht mir nach. Mit einer Familie meldete sich ein Familienhelfer an. Dies ist ja auch ungewöhnlich, da dies über seine Arbeitszeit hinausgeht. Als ich ihn fragte, warum er sich auf unser Wochenende angemeldet hat, sagte er: „Ich arbeite bei der Diakonie. Da passiert schon viel diakonische Arbeit. Aber vom Glauben kommt da nicht so viel rüber. Ich begleite diese Familie schon einige Jahre, habe im Sommer selbst ein Kind vom Indianerlager abgeholt und im nachhinein merke ich, wie doch immer wieder was „frommes“ hängen bleibt. Ich wollte wissen, wer ihr seit, und wie ihr den Glauben in die Arbeit integriert.“ Auch hier höre ich ein großes Kompliment. Unsere Arbeit hat Auswirkung in den Alltag der Familien hinein. Es bleibt was hängen.... So dass Menschen aufhorchen und ebenfalls fragend werden. GOTT sei DANK!

Über all diesen berührenden Erfahrungen habe ich euch noch gar nicht erzählt, was wir an diesem Wochenende gemacht haben. Am Freitag wurden die Teilnehmenden mit einem kleinen Imbiss empfangen. Das gemeinsame Singen und ein paar kleine Kennlernspiele schafften schnell Verbindung untereinander. Nachdem die Kinder im Bett waren und die Teenies im „Teeniehaus“ noch ein extra Programm bekamen, trafen sich die Erwachsenen zum plaudern. Dies wurde in diesem Jahr gern angenommen und viele blieben am Freitag- und Samstagabend lange sitzen.

Am Samstagmorgen überraschte uns der Nikolaus mit einem Schokolade überzogenen und dekorierten Apfel am Stil. Das lies alle Herzen höher schlagen.
Am Vormittag  trafen wir uns wie gewohnt in den Altersgruppen und bearbeitet sehr unterschiedlich das Thema „zu Hause“. Wo sind wir zu Hause? Wer darf uns besuchen? Jesus möchte in unser Haus einkehren und möchte uns Frieden schenken.
Den Nachmittag begannen wir mit einem Spaziergang und danach wurde eifrig gebastelt. Es entstanden Perlenuntersetzer, Laternen, Fensterdeko, Schneekugeln, Weihnachtssterne, u.v.m. Eltern und Kinder lieben diese gemeinsame Zeit. Am Abend trafen wir uns zu einem bunten Abend.
Am Sonntag erlebten wir einen Stationsgottesdienst. Wir besuchten verschiedene Zimmer in unserem „Alltagshaus“ und bekamen neben einer kreativen Aktion auch ein Bibelwort mit auf den Weg.  Ein inzwischen erwachsenes Indianerkind schrieb: „Das Familienwochenende war wirklich sehr schön und da das Motto willkommen zu Hause war wollt ich noch mal betonen das es wie eine große Familie war und ich mich sehr wohl gefühlt habe. War auch eine Art von nach Hause kommen. Danke nochmal für die Einladung...“

Mit einem Segensgedicht möchte ich meine Zeilen für dieses Jahr beenden. Habt DANK für eure treuen Gebete und für all die finanzielle Unterstützung! Gott segne euch dafür auch im Jahr 2009! Frohe Weihnachten und ein gesegnetes Jahr 2009!
Im Namen der Mitarbeitenden grüßt euch herzlich Eure Ester Nicko

„Wie der Stern über dem Stall von Bethlehem stehen blieb,
so möge Gott sein Licht auch über deinem Leben leuchten lassen.
Wie die Engel den Frieden auf Erden verkündeten,
so möge Gottes Frieden auch dein Haus und Herz erfassen.
Wie die Tür im Stall von Bethlehem allen offen stand,
so möge auch Christus dir die Tür zum Leben sein.
Wie Ochs und Esel die Krippe ihres Herrn kannten,
so mögest auch du erkennen, dass Gott es gut mit dir meint.
Wie Maria alle Worte in ihrem Herzen bewegte,
so mögest auch du dich von Gottes Wort bewegen lassen.
Wie Joseph für Maria und das Kind sorgte,
so mögest auch du dich der Menschen annehmen, die Gott dir anvertraut hat.
Wie das Kind von Maria und Joseph zugleich Gottes Kind war,
so mögest auch du immer Gottes Kind sein und bleiben.“  (Erich Eßlinger)