JahresTermine GJW-Sachsen für 2012
> mehrJahresprogramm 2012
Das neue GJW- Jahresprogramm ist da! Alle Freizeiten, Schulungen und Events 2012 auf einen Blick.
Du bekommst es in allen GJW-Geschäftsstellen oder in deiner Gemeinde.
Männerträume werden wahr!
> mehrIndianerlager-Post vom 30.07.2009
Zeitungsartikel der Freien Presse - Hohenstein-Ernstthal
"Das eigentliche Leben bleibt draußen* *Im Indianercamp können Kinder von Strafgefangenen ihren Alltag für eine Woche völlig vergessen* von Jens Arnold Eine Woche lang in ein völlig anderes Leben schlüpfen Mädchen und Jungen, von denen ein Elternteil im Gefängnis sitzt oder saß. Sie legen für diese Zeit ihren bürgerlichen Namen ab und werden zum leuchtenden Käfer, zum schnellen Boten oder auch zum leuchtenden Regenbogen.
Schon seit zwölf (dreihzehn ist richtig- von mir angefügt) Jahren organisiert das Gemeindejugendwerk (GJW) Sachsen in den Sommerferien auf der Westernranch auf dem Pfaffenberg jeweils zwei Durchgänge dieses Indianercamps. In dieser Woche bewohnen sieben- bis zehnjährige Kinder die Tipis, am Samstag kommen dann 10-13 Jährige ins Camp.
Von Anfang an als Betreuer dabei und diesmal für die Sieben- bis Zehnjährigen verantwortlich ist Joachim Krahl. Der 39-jährige Schlosser kommt aus Freiberg und absolviert gerade eine Ausbildung zum Pastor. Im Indianercamp hat auch er seinen eigentlichen Namen abgelegt und ist jetzt sieben Tage lang Häuptling starker Bär.Gemeinsam mit weiteren 22 Betreuuern kümmert er sich um die 33 Kinder. Das klingt sehr viel, aber es hat seinen Grund, warum sich so viele ehrenamtliche Helfer, sie extra ihren Urlaub oder Semesterferien für die Zeit im Camp nutzen, mit den Kindern beschäftigen. Abgesehen von drei Helfern, dies sich um die Küche und weiteren drei, die sich um alles Organisatorische kümmern, gibt es pro Zelt ein bis zwei Mitarbeiter, die ausschließlich für die Kinder da sind, erklärt Häuptling starker Bär. Denn die Mädchen und Jungen sollen spüren, dass es Menschen gibt, die sich wirklich für sie interessieren.
Das bedeutet nicht, das alle Kinder aus so genannten schlechten Verhältnissen kommen, betont der Chefindianer. Aber der Alltag von zu Hause, der aufgrund der speziellen Situation manchmal schwieriger sei als bei anderen Kindern, soll einmal völlig in den Hintergrund rücken.
Bis auf Matthias Mass-Enriquez, der den Indianer hüpfende Freude verkörpert, kommen alle Betreuer aus Sachsen. Der 19-Jährige kommt aus Leverkusen in Nordrhein-Westfalen und ist zum ersten Mal hier auf dem Pfaffenberg dabei. Und für ihn steht fest, dass das für ihn nicht das letzte Mal gewesen sein wird.
Matthias Maas-Enriquez gehört zur Leverkusener Baptistengemeinde, die Kontakt zum GJW aufrecht hält. Auf diese Weise hat er vom Indianercamp erfahren und sich bereiterklärt, mitzumachen. Seine Motivation ist klar:
"Hier kann ich etwas für Jesus tun", sagt er. Natürlich wird auch täglich gegebet im Camp, und Geschichten von Gott werden auch erzählt.
"Uns gibt das viel Kraft für die gute Sachse", sagt der 19-Jährige, der diese Jahr sein Abitur abgelegt hat. Die Kinder seien eingeladen, mitzubeten und zuzuhören. Aber es auch zu tun, das sei allein ihre Entscheidung."
... soweit der Artikel der Freien Presse.
Ja, diese Woche ist echt gelungen. Mein Herz ist voller DANKBARKEIT! Das Wetter ist einfach Spitze, keine Gewitter, kein Regen.... Wunderbar. Die Mitarbeiter sind gut beieinander und überall wird gewerkelt, gebastelt und gespielt. Für ein Anspiel wurdez. B. ein großer Karton zu einem Bus umgebaut und angemalt. Als ich heute das Lager betrat, liefen zwei Kinder mit dem Bus über den Platz, richtig mit Ansage - nach recht, links und mit Rückwärtsgang! Einfach schön, wenn Kinder wieder Kinder sein dürfen. Ein Junge hatte aus einen Holzklotz einen Würfel gefertigt.
Viele Mädchen haben sich tolle Ohrringe gebastelt. Es tut gut, solch ein zufriedenes Lager anzutreffen.
Eine Mitarbeiterin hat es mit Grippe erwischt, sie ist heute leider schon abgereist. Ein Kind hatte gestern hohes Fieber und eine große Mandelentzündung. Der Junge muß Antipiotika einnehmen. Er selbst möchte aber unbedingt bleiben und die Mutter möchte das Kind auch erst am Samstag abholen. Er hat noch einen Bruder mit und am Samstag wird noch eine Schwester auf's Lager gebracht. Bittet betet mit, daß alles schnell und gut abheilt und die Zeit bis Samstag für ihn trotzdem noch schön wird.
Man spürt förmlich wie das Thema "Du bist für Gott wertvoll" in die Kinderherzen fällt. Die leuchtenden Kinderaugen drücken eine große Zufriedenheit aus und man spürt, dass die Kinder sich gut erholen.
Einige Höhepunkte haben die Kinder schon erlebt. So waren sie gestern auf dem Reiterhof und am Abend war Norbert Binder vom "Stoffwechsel e.V." bei Ihnen mit einer kleinen Indianerchow. Heute Nachmittag gab es eine Lagerolympiade und danach noch das große 40 Fragen Spiel. Morgen geht es ins Bad nach Thalheim und am Samstag erwartet die Kinder die Abreise. Dies ist immer sehr schwer für alle Beteiligten. Betet mit um einen guten Abschied vom Lager!
Habt vielen Dank für alle Gebete, für das Holz, die frischen Brötchen, für den tollen Platz, für alle lecken Kuchen und Marmeladen, für das gespendete Geld, womit wir einkaufen gehen können und wichtige Sachen für das Lager kaufen können, für all Eure Liebe durch die unsere Lagerleben Unterstützung erfährt.
Im Namen der kleinen und großen Indianer grüßt Euch eure Ester



