JahresTermine GJW-Sachsen für 2012
> mehrJahresprogramm 2012
Das neue GJW- Jahresprogramm ist da! Alle Freizeiten, Schulungen und Events 2012 auf einen Blick.
Du bekommst es in allen GJW-Geschäftsstellen oder in deiner Gemeinde.
Männerträume werden wahr!
> mehrRundbrief der Indianerfreizeiten
Mittwoch, den 06.10.2010
Liebe Freunde der Indianerarbeit,
nun sind schon fast zwei Monate vergangen, seit wir unsere zwei Wochen Indianerlager durchgeführt haben und ihr sollt endlich hören, was so alles passiert ist.
Am 22. und 23.07.2010 waren viele fleißige Helfer mit dem Aufbau des Indianerlagers beschäftigt. Unterstützt wurden wir dabei wieder von der JVA Chemnitz, worüber wir uns sehr gefreut haben. Außerdem wurde in dieser Zeit ein Bauwagen vorge- richtet, den wir geschenkt bekommen haben und für die Küche nutzen wollten. Er hat uns in den zwei Wochen wirklich gute Dienste geleistet. Alle Mitarbeiter, die bereits angereist waren, waren schon ganz gespannt, was die vor uns liegen
de erste Woche mit den kleineren Kindern so alles bringen würde.
Obwohl es ab Donnerstagabend kräftig gewittert und geregnet hatte, blieben wir vor schlimmen Schäden - Gott sei Dank - bewahrt. Dennoch litt der Platz ganz schön und so beschlossen wir bei Dauerregen, in der Nacht zum Samstag - schweren Herzens, die Kinder erst am Sonntag anreisen zu lassen.
Das war gut so, denn so konnte der Platz am Samstag etwas abtrocknen. Die Anreise der 36 Kinder der kleinen Freizeit fand dafür dann am Sonntag bei schönerem Wetter statt.
Alle konnten vorerst ihre Zelte beziehen und sich erst einmal gegenseitig be-schnuppern. Tagsüber war es trocken, sodass sich alle auf dem Lager gut einleben und alles ausprobieren konnten.
Leider entlud sich am Abend eine dicke Regenwolke über uns, sodass die Kinder im großen Küchenzelt bleiben mussten, bis der Regen aufgehört hatte und die Tipis wieder ausge-räuchert waren.
Dennoch haben alle die erste Nacht gut überstanden und am Montag konnten wir mit der thematischen Arbeit mit den Kin-dern beginnen. Das Thema für diese Wo-che lautete „Königs-kind“, angelehnt an das Buch „Nicht wie bei Räubers“. Dazu sollte es jeden Tag ein Puppenspiel für die Kinder geben. Das kam einfach super an, und auch die etwas älteren Kinder hörten aufmerksam zu, was der Junge Tom so alles Neues beim König lernte. Passend wurden auch die Namen am Sonntagabend den Kindern im „Königshaus“ feierlich über-geben. Wie immer wurde viel gespielt und gebastelt.
Ungewöhnlich war in diesem Jahr, dass sich die Kinder schon an den ersten Tagen öffneten und von zu Hause erzählten. So wurde uns ganz besonders deutlich, wie gut es den Kindern tut, dass die Mitarbeiter in dieser besonderen Woche so viel Zeit für sie haben und ihnen wirklich zuhören –
sie brauchen das sehr.
Die Tage vergingen wie im Flug. Den Kindern gefiel es sehr gut auf dem Lager. Wir spielten, bastelten und machten verschiedene Geländespiele, die gut ankamen und die Kinder zusammenschweißten.
Das anfängliche Heimweh mancher Kin-der war recht bald überwunden. Am Dienstag stand ein neuer Pro-grammpunkt auf dem Plan: Wir besuch-ten zum ersten Mal die Schatzhöhle in Glauchau. Das hat allen super gefallen und wir werden nächstes Jahr sicher wieder hinfahren.
Am Mittwochabend fand ein Stationslauf statt, bei dem die Kinder Cocktails mixen, Pralinen machen und Obstsalat zubereiten konnten. Ebenso gab es aber auch eine Station, bei der der Häuptling persönlich ihnen von Gottes Weg mit uns Menschen und Jesus anhand einer Farbfolge erzählte. Tatsächlich konnten sich einige Kin-der vom letzten Jahr noch genau daran erinnern. Wir zweifeln ja oft, ob diese Woche für die Kinder wirklich etwas verändern kann – sie kann!
Es war schön zu sehen, mit wie viel Ernst die Kinder bei der Sache waren und dass sie auch begreifen konnten, dass sie das persönlich betrifft. Und so schrieben sie an einer anderen Station ihre Sorgen und Bitten an Gott auf Holzklötze und legten sie unter das Kreuz.
Am Donnerstag zeigten die Kinder im Alten- und Pflegeheim Bethlehemstift vollen Einsatz mit Gesang, Tanz und Artistik und erfreuten die Bewohner, da der Tag unter dem Motto „Ich kann anderen helfen“ stand.
Am Freitag kam der MDR vormittags, um einen kleinen Beitrag für den Sachsenspiegel zu drehen, der am 31.08. gesendet wurde. Und wie immer waren alle Kinder begeistert, als es nachmittags nach Thalheim zum Baden ging. Schade nur, dass am Samstag unsere Indianerwoche vorbei war und alle Kinder wieder nach Hause fahren mussten. Aber die Kinder hatten sehr schöne, erlebnisreiche Tage und haben wieder viele Eindrücke mitgenommen.
Am 31.07. reisten dann die Kinder der großen Freizeit an. 33 Kinder und 22 Mitarbeiter sind in dieser zweiten Woche auf dem Lager gewesen. Bei Basteln und Fußballspielen verging die Zeit wie im Flug. Das Regenwetter hatte glück-licherweise keine Auswir-kungen auf die Stimmung auf dem Lager, es war ein tolles Miteinander. Wegen anhaltenden Regens wur-de am Dienstag kurzfristig ein Besuch im Thalheimer Bad eingeschoben, der natürlich großen Jubel auslöste. Der darauf-folgende Tag brachte Sonnenschein, sodass einige Sachen, die in den vergangenen Tagen nass geworden waren, wieder trocknen konnten.
Am Donnerstag kam als besonderer Höhepunkt Michael Stahl auf das Lager. Er hat den Kindern aus seinem Leben berichtet und sie ermutigt, mit Gottes Hilfe das Leben neu anzupacken. Es war sehr bewegend, wie die Kinder davon angesprochen wurden und es tat gut zu sehen, wie die Kinder sich in dieser Woche verändern und wie sie Vertrauen aufbauen. Zugleich ist es aber kaum zu fassen, was diese Kinder schon alles erlebt haben und in ihrem Alltag verkraften müssen. Umso dankbarer sind wir, dass wir diese Arbeit tun können, die für die Kinder so wertvoll ist!
Von Donnerstagabend bis Samstag-vormittag hat der heftige Regen nicht nachgelassen, sodass die Zelte völlig durchnässt waren. Das war hart, aber die Kinder sind dennoch einigermaßen trocken geblieben. Trotzdem: alle Sachen waren klamm, die Schuhe nass, der Platz am Ende seiner Möglichkeiten und es war daher auch gut, dass das Lager zu Ende war. Am Freitagabend hat ein Konzert mit einer Leipziger Band stattgefunden, die sich extra für diesen Abend gegründet hatte, und es war ein echt toller Abend, der die Woche abrundete.
Dank vieler Helfer war der Abbau einiger Zelte, die schon Samstagmittag von den Bayern abgeholt wurden, rechtzeitig geschafft. Ein paar Zelte mussten jedoch noch zum Trocknen auf dem Pfaffenberg stehen bleiben. Aber nach etwa zwei Wochen waren auch diese und alles ande-re Material wieder trocken und sauber und im GJW - Lager verstaut. Wir sind s
ehr dankbar, dass alle Kinder und Mitarbeiter diese zwei reich gesegne-ten Wochen voller Begegnungen und Eindrücke mitein-ander erleben konnten!
Die Stadtindianerarbeit in Dresden umfasste in diesem Jahr drei Treffen, bei denen Kegeln, Wandern mit abschlie-ßendem gemeinsamen Grillen und Baden auf dem Programm standen. Obwohl nicht so viele Familien dabei sind, wie wir uns das manchmal wünschen, haben die Stadtindianer eine wirklich schöne Zeit zusammen verbracht.
Wie geplant hat in diesem Jahr die Arbeit auch in Leipzig begonnen, indem die Familien zum Pizzabacken eingeladen waren. Dass es ein Neubeginn war zeigte sich zwar in der Teilnehmerzahl, aber wir sind zuversichtlich, dass auch in Leipzig gute Kontakte wachsen und gepflegt werden können.
Ein Vorbereitungswochenende für die in diesem Jahr zwei Familienwochen-enden steht vor der Tür. Wir sind gespannt, wie die Vorbereitung läuft und vertrauen darauf, dass Gott uns zeigen wird, was gerade dran ist. Wir freuen uns über euer Gebet für die Vorbereitung und dafür, dass sich viele Kinder mit ihren Familien anmelden und sie an den Wochenenden angesprochen werden.
Auch über die Arbeit im nächsten Jahr denken wir bereits nach. Da in diesem Jahr wieder einmal über 20 Kinder vergeblich auf einen Platz warteten und uns der Wunsch nach einer dritten Freizeit auf dem Herzen liegt, haben einige Mitarbeiter Ende August einen Platz in Sosa ange-schaut, der uns von der HERR-Berge Burkhardtsgrün ange-boten wurde. Nach reichlicher Überle-gung haben wir entschieden, dass er vorerst noch nicht in Frage kommt. Allerdings wollen wir im kommenden Jahr einen neuen Platz in Sehlis bei Leipzig ausprobieren, auf welchem das erste Mal eine dritte Freizeit stattfinden wird. Dieser wird allerdings auch nicht 3 Freizeitwochen hintereinander verkraften und daher bleibt die Suche nach einem neuen Platz für die Zukunft erhalten. Zwei Indianerfreizeiten werden wie gewohnt 2011 auf dem Pfaffenberg in Hohenstein-Ernstthal stattfinden.
Ein großes Dankeschön noch einmal allen, die die Indianerarbeit mit Gebet, praktischer Hilfe und finanziellen Mitteln unterstützen!!! Ohne euch wäre diese wertvolle Arbeit unmöglich! Möge Gott euch reich dafür belohnen.
Bleibt behütet und gespannt auf
unseren neuen Bericht nach den
Familienwochenenden.
Es grüßt euch ganz herzlich
Morgensonne
Wer unsere Freizeiten finanziell unterstützen möchte, kann dies gern tun. Empfänger GJW Sachsen, Konto 660 027, BLZ 500 921 00 bei SKB Bad Homburg. Vielen Dank!



